Der Kunde im Projekt

Der Kunde im Projekt – braucht es das wirklich? Schauen wir erst einmal, wie die verschiedenen Projektmanagement-Ansätze damit umgehen.

Umgangs-Formen

In klassischen Projekten entstehen, ehe die eigentliche Implementierung der Funktionalitäten beginnen kann, in der Regel mehr oder weniger schwergewichtige Dokumentationen und Feinkonzepte. Das Ziel ist dabei, möglichst genau festzuschreiben, was entwickelt werden soll. Je größer die Vorhaben, um so komplexer sind jedoch die Herausforderungen und ab einer gewissen Größe können nicht mehr alle Einzelheiten im voraus bedacht und spezifiziert werden. Hinzu kommt, dass das geschriebene Wort interpretierbar und damit missverständlich ist – wie im übrigen jedwede Kommunikation. Und: Man kann als Entwickler mit einem Stoß Papier (dem Feinkonzept) schlecht über die konkreten Anforderungen sprechen.

Agiles Vorgehen erkennt an, dass Weiterlesen

Über verschiedene Arten, eine Treppe herab zu kommen

Manchmal steht man einfach auf dem Schlauch. Ist mit der Nase so dicht dran, dass man den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht. Läuft und läuft auf immer gleiche Weise im Hamsterrad oder zäumt ein ums andere Mal das Pferd von hinten auf. Und dann denkt man, vielleicht gibt es noch eine andere Art, die Dinge geregelt zu bekommen – wenn man nur etwas Zeit hätte, einmal darüber nachzudenken.

Ein wunderschönes Beispiel wird hier beschrieben: Weiterlesen

Transparenz mit Transparenz – transparent.

[Transparenz] (lat. transparens ‚durchscheinend‘), auch Durchsichtigkeit, adj.: transparent, durchsichtig
Quelle: http://de.wikipedia.org/

Scrum schafft Transparenz. Das wird nur zu schnell immer wieder deutlich.
Wird in einem Team, einer Abteilung oder einem Unternehmen Scrum eingeführt (und man hält sich am Anfang strikt an die Regeln), dann werden bisher verborgene oder verschwiegene Probleme schnell sichtbar. Dabei ist Scrum nicht der Auslöser der Probleme – im Gegenteil: Weiterlesen

Aus dem Leben einer User Story

Die User Story als Mittel zu Beschreibung von Anforderungen hat sich in der agilen Welt inzwischen etabliert. Sie ist schlank, hat auf einer Storycard Platz und wird z.B nach dem Muster Als [Rolle] will ich [Feature] um [Motivation] aufgeschrieben.

Sie beschreibt somit auf einfache Weise eine Funktionalität aus der Sicht des Benutzers, der sie sich wünscht. Um das allseitige Verständnis zu erhöhen, wird auch noch die Motivation, also was will der Benutzer damit erreichen bzw. anstellen, mitgegeben. Weiterlesen

Der Waldarbeiter und seine Säge

Vor einiger Zeit wurde mir die Geschichte eines Waldarbeiters erzählt. Man könnte sie beinahe für ein Märchen halten. Und alle Märchen beginnen so:

Es war einmal ein Waldarbeiter, der hatte Freude an seiner Arbeit. Deshalb machte es ihm nichts aus, in der Morgendämmerung das Haus zu verlassen und sein Tagwerk im Wald zu beginnen. Wie jeder andere Waldarbeiter hatte auch er jede Woche ein bestimmtes Quantum Holz zu sägen und zu spalten, um den Unterhalt für seine Familie zu verdienen. Anfangs bereitete ihm das kaum Mühe. Weiterlesen

Daily Scrum … mal anders

Daily Scrum ist wohl das am häufigsten von (Scrum-)Teams durchgeführte Meeting. Und es gibt dafür eigentlich feste Regelnund drei zentrale Fragen, die im Laufe des Daily Scrum von jedem Team-Mitglied beantwortet werden sollen:

  1. Was habe ich seit dem letzten Daily Scrum erreicht?
  2. Was will ich bis zum nächsten Daily Scrum erreichen?
  3. Was behindert mich dabei?

Bisher habe ich es stets so erlebt und gehört, dass reihum jedes Team-Mitglied die drei Fragen hintereinander beantwortet, ehe das Sprech-Token ( ein Gegenstand, der den aktuellen Redner kenntlich macht) zum nächsten wandert. Weiterlesen

Agile Spiele

Aller zwei Wochen planen wir unsere Arbeit sehr genau. Und wir setzen alles daran, die Entwicklung unserer Software agiler, flexibler zu gestalten. Wir schreiben sauberen Code. Wir begrüßen Änderungen („Hallo, du kleine Änderung! Schön, dich kennenzulernen!“). Wir stehen im Daily Scrum. Wir pokern um Story Points („… – 5 – 8 – 13 – …“). Wir beseitigen Hindernisse. Wir bauen potentiell auslieferbare Teile unseres Produkts. Wir reden sogar mit dem Kunden. Und wir inspizieren und adaptieren ohne Unterlass.

Und jetzt sollen wir auch noch agil spielen? Geht das nun nicht wirklich zu weit? Weiterlesen

Die Vision vor Augen

De Zeven Provinciën *

Manchmal hat man einfach Glück und gewinnt in der großen Lotterie der Zeit einen ersten Preis. Als Hauptgewinner, so fühlte ich mich, als ich unlängst Gelegenheit hatte, aus dem alltäglichen Hamsterrad zu entkommen. Was tun, wenn man auf einmal Zeit hat, mal ganz was anderes zu machen und sich lang gehegte Träume zu erfüllen?

Ich wollte auf die Batavia-Werft und an der Replik der ‚De Zeven Provinciën‚, ein großes hölzernes Schlachtschiff aus dem 17. Jahrhundert, mitbauen. Weiterlesen

Dieses Jahr in Hamburg …

Die XP Days Germany finden in diesem Jahr vom 25. bis zum 27. November in der Handwerkskammer Hamburg statt.

Ich freue mich, dass ich in dieses Mal etwas an die agile Community zurückgeben kann, nachdem ich jahrelang Anregungen und Ideen mitgenommen habe. ;o)

XPDays Speaker
Am 25.11. werde ich in Raum 3 von 1500-1600 Uhr in Form einer interaktiven Session ‚7 WarmUps zum Mitnehmen‚ verteilen.

Und darum wird es gehen: Weiterlesen

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… ja, wir alle waren Amsterdam an diesem sonnigen, klaren 17. Oktober 2010. Wir alle, mehr als 31.000 Läufer, die sich an die verschiedenen Distanzen des Amsterdam Marathon 2010 wagten. Ein Riesen-Event. Eine Massenveranstaltung. Unmengen von Menschen auf den Beinen … und doch fühlte man sich allein. Unter Tausenden allein, mit sich beschäftigt, seine Marathon- oder Halbmarathon-Distanz zu bewältigen. Weiterlesen